Ein Neodym-Magnet als Stator und eine kleine Spule bilden den einfachsten Elektromotor:
Ein Spulenende wird halbseitig, das andere Spulende rundum blank geschabt. So erhält die Spule Strom für eine Halbdrehung.
Wenn der Strom fließt, müssen die Magnetfelder von Stator und Spule so ausgerichtet sein, dass bei Annäherung an den Magneten die Anziehung in Abstoßung wechselt.
Zuerst wickelt man die Rotorspule aus Kupferlackdraht 0,3 mm:
Links eine Spule, die um einen Rundstab mit ca. 30 mm gewickelt wurde,
rechts zwei Spulen, die um Leisten mit rechteckigem Querschnitt gewickelt sind.
Die flachen Spulen kommen mit ihrem Magnetfeld näher an das Magnetfeld des Stators (Neodym-Magnet)
und ergeben dadurch einen besseren Wirkungsgrad.
Die Spulenwicklung (z.B. mit ca 40 Wicklungen) wird vorsichtig von der Wickelleiste genommen.
Beide Enden werden in der Mitte der Wicklung fest verknotet, so dass möglichst keine Unwucht beim Drehen der Spule entsteht.
Die Oberfläche ohne Lack erscheint im Verhältnis zur noch lackierten Oberflächer silbriger!
Selbstklebendes Kupferband dient als Leiter für die Stromzuführung vom Trafo. Lötstifte stellen den Kontakt her und Steckschuhe mit ihren Ösen bilden das Lager für die Spule.
Je nach Lage der blanken Kupferdrahtseite probiert man aus, wo der Neodym-Magnet die beste Wirkung erzielt.
Im Beispiel liegt der Neodym-Magnet etwas seitlich versetzt. Eine perfekte Halterung für den Magneten erhält man durch einen abgewinkelten Schweißdraht, den man beliebig weit ins Holz einschieben und auch drehen kann.
Natürlich können auch andere Kleinteile benutzt werden:
Hier verbinden Reißbrettstifte Silberdraht als Lager für die Spule. Der Silberdraht läßt sich durch Verbiegen genau in die gewünschte Position und Nähe zum Magneten biegen.