Bei dem hier zu bauenden "Flugpropeller" ist es nicht nötig, die Form des Auftriebsprofiles einer Flugzeug-Tragfläche zu erreichen.
Der Vortrieb des Flugpropellers ergibt sich auch allein durch die Schrägstellung der Fläche, die ähnlich wie beim Drachen einen Auftrieb erzeugt.
Durch Anblasen (oder Benutzung eines Föhns) lassen sich hier die Zusammenhänge zwischen
Tragflächenneigung und Drehrichtung erarbeiten.
Wichtig ist, dass die Schüler einsehen, dass beide
Propellerhälften entgegengesetzt schräg geneigt sind.
Die Flugeigenschaften des Flugpropellers werden bestimmt durch:
- das Eigengewicht (Ziel ist geringes Eigengewicht)
- gleichmäßige Gewichtsverteilung (Unwucht vermeiden)
Je leichter die Leiste, um so besser sind die Flugeigenschaften. Vorsicht mit der Raspel! Steige rechtzeitig um auf eine Holzfeile und achte darauf, dass beide Propellerhälften gleich schwer sind. („Unwucht“ vermeiden)