Info:     Die Ständer-Bohrmaschine

Die Ständerbohrmaschine, auch Säulen- oder Tischbohrmaschine genannt, ist eine fest installierte Bohrmaschine. 
Sie besteht aus dem Fuß, der Säule, der Bohrspindel, deren Drehzahl einstellbar ist und dem schwenkbaren und in der Höhe verstellbaren Bohrtisch.

Der Bohrer ist eingespannt in ein Bohrfutter. Moderne Bohrmaschinen besitzen ein Schnellspann-Bohrfutter, für das man keinen Spannschlüssel mehr braucht. Dadurch ist die Sicherheit an der Bohrmaschine erhöht, da der Schlüssel eine Gefahrenquelle darstellt.


Die vom Elektromotor gelieferte Bewegungsenergie wird über die Riemenscheiben und Keilriemen an das Bohrfutter und den Bohrer übertragen. 


Der Ein-/Ausschalter setzt die Maschine in Gang. Zusätzlich sollte ein Nottaster vorn an der Maschine oder in der Nähe der Maschine gut erreichbar angebracht sein, damit im Notfall die Maschine sofort ausgeschaltet werden kann. Der Vorschubhebel ermöglicht das Absenken des Bohrers. Mit dem Tiefenanschlag wird die Bohrtiefe bestimmt.

Einzelteile der Ständer-Bohrmaschine

1   Fuß, Arbeitstisch

2   höhenverstellbarer Bohrtisch

3   Feststellhebel für die Höhenverstellung

4   Maschinenschraubstock

5   Bohrer

6   Bohrfutter alter Art (spannen mit Bohrfutterschlüssel)

7   Vorschubhebel

8   Elektromotor

9   Spannvorrichtung für die Keilriemen

10 Gehäuse mit "Gangschaltung" aus verschieden großen
     Riemenscheiben


11 grün: einschalten   rot: ausschalten


12 Tiefenanschlag  

Veränderungen am Riemengetriebe nur auf Anweisung des Lehrers!


Die Bohrspindel ist verbunden mit einem Satz unterschiedlich großer Riemenscheiben unter dem Gehäusedeckel. 

Die vom Motor gelieferte Bewegungsenergie wird über die Riemenscheiben, den Keilriemen, die Bohrspindel und das Bohrfutter an den Bohrer übertragen. 


Mit der Spannvorrichtung (9) den Keilriemen nicht zu fest spannen

(erhöhte Unfallgefahr)

Der Fuß (1) muss mit stabilen Schrauben auf der Unterlage festgeschraubt sein, 
damit die Ständerbohrmaschine nicht umkippen kann.


Der Bohrtisch (2) ist schwenkbar.
Löst man die Feststellschraube (3),
kann man den Bohrtisch in die gewünschte Stellung bringen.

Wenn der Nottaster nicht an der Maschine

vorhanden ist, sollte die Stromzufuhr an anderer Stelle in der Nähe der Bohrmaschine mit einem Nottaster unterbrochen werden können.